Entenburger mit krosser Entenhaut, Koriander-Rotkohl, Mango und Balsamico-Portwein-Reduktion

Entenburger mit krosser Entenhaut, Koriander-Rotkohl, Mango und Balsamico-Portwein-Reduktion

Jetzt, da mit meinem neuen Fleischwolf ein neues Spielzeug bei uns zu Hause eingezogen ist, muss jetzt (fast) alles gewolft werden. Zumindest kann ich jetzt einige Ideen umsetzten, die ich bislang leider noch nicht verwirklichen konnte oder hast du schon einmal Entengehacktes gekauft? Ich jedenfalls noch nicht, habe allerdings meinen MdV auch noch nicht gefragt.

Eine glückliche Fügung ergab, dass ich noch Entenbrüste von der weiblichen Barbarie-Ente im Tiefkühlschrank hatte. Die Enten haben ein super schmackhaftes, saftiges rotes Fleisch und sind im Grunde genommen sehr mager, wenn du den Teil mit dem Fett in der Haut einfach mal ignorierst, das werden wir gleich ganz langsam auslassen und dann ist der Burger schon fast Diätkost ;-).

Dazu gibt es einen leckeren Rotkohl mit Koriander, der funktioniert schon alleine als eigenständige Salatbeilage hervorragend. Frische leckere Mango in Kombination mit der krossen Entenhaut und dazu noch die Reduktion aus Balsamico und Portwein. Ein richtiges Leckerchen ist dieser Burger geworden.

Die Zutaten für den Burger lassen sich allesamt hervorragend im Vorfeld zubereiten, so dass nur noch just in Time die Pattys gebraten werden müssen. Ich überlege schon ob ich diesen Burger mal als Slider im Menü vorweg oder als kleinen Appetizer an einem Grillabend serviere.

Zutaten (4 Entenburger):

  • 4 Barbarieentenbrüste á 250 g mit Haut
  • 4 Burger Buns
  • 1 Mango
  • Salz, Pfeffer

Koriander-Rotkohl:

  • 500 g Rotkohl
  • 4 EL Rapsöl
  • 2 EL Reisessig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • ½ TL Chiliflocken
  • ½ Bund Koriander

Balsamico-Portwein Reduktion:

  • 150 ml Aceto Balsamico
  • 150 ml roter Portwein

Die Haut von den Entenbrüsten vorsichtig abziehen.

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Die abgezogenen Entenbrüste in Streifen schneiden, salzen und pfeffern. Die Streifen zweimal durch den Fleischwolf geben (KitchenAid: Stufe 4, Scheibe mit den kleinen Löchern). Aus dem Entenhack 4 gleichgroße Pattys á ungefähr 150 g Formen. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Von dem Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, den Strunk keilförmig herausschneiden. Den Rotkohl in sehr dünne Streifen schneiden. Die Rotkohlstreifen mit Salz und Zucker bestreuen und mit den Händen kräftig durchkneten, da der Rotkohl ein wenig färbt, solltest du Handschuhe dabei tragen. Mit Rapsöl, Reisessig, Zitronensaft und Chiliflocken abschmecken. Den Salat 10 Minuten durchziehen lassen. Die Blätter vom Koriandergrün abzupfen, grob hacken und unter den Rotkohl mischen.

In der Zwischenzeit Aceto Balsamico und roten Portwein zusammen in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze bis auf ungefähr 80 ml reduzieren lassen bis eine sämige Konsistenz entstanden ist.

Die Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden, dabei darauf achten, dass die Haut nicht durchgeschnitten wird. In der Pfanne bei dreiviertel Hitze das Fett aus der Haut auslassen, bis die Haut schön knusprig ist.

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und in schmale Streifen schneiden.

Den Grill für starke direkte Hitze vorbereiten. Die Burger Buns aufschneiden kurz mitrösten. Die Patties auf dem Grill von beiden Seiten ca. 2 – 3 Minuten bei starker Hitze grillen, so dass der Patty von innen eine Kerntemperatur von 60° – 62° hat und innen noch leicht rosa ist.

Zum Finale den Burger bauen. Die untere Hälfte mit Rotkohl belegen, den Entenpatty darauf legen, dann die Mangostreifen und die krosse Entenhaut. Die obere Hälfte des Burger Brötchens mit der Balsamico-Portwein Reduktion bestreichen und den Burger dann zu klappen.

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4 Kommentare zu “Entenburger mit krosser Entenhaut, Koriander-Rotkohl, Mango und Balsamico-Portwein-Reduktion

  1. Das klingt sehr geil! Auf jeden Fall ein guter Grund endlich mal wieder den Fleischwolf zu verwenden ;).

  2. Danke, Lena! Ist es auf jeden Fall, hol ihn raus…! 🙂

  3. Ein sehr feiner Burger – da würde ich auch mal rein beißen!

  4. Leider schon alles verputzt. Aber es gibt ihn bestimmt nochmal. Wenn ihr dann im Ruhrgebiet seit, seit ihr natürlich eingeladen.

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