Blini

Blini

Blini sind kleine, dicke Eierkuchen, dachte ich jedenfalls. Laut Wikipedia steht Blini im russischen ganz allgemein für jegliche Art von dünnen und großen Eierkuchen. Nun ja, ich bleibe jetzt bei meiner Version der Blini: kleine, dicke Eierkuchen. Das ursprüngliche Rezept für Blini ohne Milch und Zucker stammt von der ländlichen Bevölkerung Russlands, da die Pfannkuchen halt sehr günstig und einfach zuzubereiten sind. Traditionell werden die fertigen Blini sofort mit Butter bestrichen und aufeinander gestapelt. Die Blini kannst du sowohl süß (Konfitüre, Honig, Rübenkraut oder gezuckerter Kondensmilch) als auch herzhaft (Käse, Hackfleisch, gesalzener geräucherter Fisch (Hering, Sprotten, Sardinen, Lachs) oder Kaviar essen. Blini sind eine schöne Alternative zu unseren Pfannkuchen, egal ob süß oder herzhaft, probier es mal aus.

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Zutaten (4 – 6 Personen):

  • 900 ml Vollmilch
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 45 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Zucker
  • ½ Würfel Hefe
  • Salz
  • Butterschmalz

Bei uns gab es dazu:

  • 200 g Saure Sahne
  • 30 g Kaviar (z.B. Wermsdorfer Stör Kaviar)
  • 100 g Wildlachs
  • Dill
  • Und für die süßen Freunde Marmelade

Butter in einem Topf flüssig werden lassen. Milch zusammen mit dem Zucker in einem Topf leicht erwärmen. Milchzucker zusammen mit der zerbröselten Hefe in eine Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Beide Mehle mit der Milch zusammen mit dem Mixer vermengen. Eigelbe, Butter und unter den Teig rühren. Eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Das Fett in der Pfanne heiß werden lassen und aus dem Teig kleinere Teigfladen (Blini) ausbacken. Vor jedem Backen die Pfanne mit einem Pinsel leicht einfetten. Die Blini auf Küchenpapier zum Abtropfen geben. Die Blini kannst du bis zum servieren im Backofen warm halten.

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4 Kommentare zu “Blini

  1. Ich kann nicht anders. Ich muss hier gerade andauernd das "y" anstarren. Ich beantrage hier mal ganz ganz deutlich ein "i" anstelle dieses "y".

    Von den Blini gibt es ja die verschiedensten Rezepte und Varianten aber alles haben sie eigentlich alle gemeinsa, einen deutlichen Hefegeschmack.
    Ich bezweifle ein wenig, dass der mit nur einer Stunde Gehzeit erreicht werden kann. Um die 3-6 Stunden sind eigentlich üblich. Meine Oma hat den Teig immer in der Früh gemacht und dann am frühen Nachmittag ausgebacken.

    Diese Pfannküchlein in dünn und zart werden als Blintschiki bezeichnet. Nach Oma: Fast gleicher Teig nur eben mit etwas weniger Hefe und in der Pfanne "auslaufen" lassen. 🙂

  2. Ok,ok, gebe mich geschlagen.Habe Bliny noch einmal nachgeschaut, im Duden steht dann tatsächlich Blini, ändere ich dann mal! Beim nächsten mal werde ich den Teig dann auch mal in der Blintschiki Variante ausprobieren. Ich mag die Dünnen auch lieber, lecker waren sie trotzdem und der Hefegeschmack kam übrigens durch.

  3. Dieses "y" ist aber auch sehr verbreitet. Da ist es dann schon die Ausnahme, wenn es jemand richtig schreibt.

    Ok, wenn das bei dir mir der kurzen Ruhezeit geklappt hat, dann mach ich das auch mal so. Bisher habe ich dem Teig immer recht viel Zeit gelassen. 🙂

  4. Ja scheinbar, habe mich dann von der falschen Version leiten lassen. Bin immer für Kritik offen und auch für die Rezepte von den Omas ;-), wenn du mir das zukommen lassen möchtest!?

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