Rinderkotelett Dry-Aged vom Grill

Rinderkotelett Dry-Aged vom Grill

Wie du weißt grille ich ja ganzjährig, von daher gab es heute ein Dry-Aged Rinderkotelett vom Grill. Das wird aus dem gleichen Stück des Rückens (flaches Roastbeef im unteren Rückenbereich) geschnitten wie ein T-Bone oder Porterhouse Steak. Der Schnitt ist ähnlich, die Stücke unterscheiden sich nur in der Größe des Filetanteils. Das Porterhouse Steak hat neben dem Roastbeef noch einen großen Filetanteil, das T-Bone Steak einen kleinen Filetanteil und das Rinderkotelett hingegen besteht nur aus Roastbeef und dem Knochen. Egal welches Stück Fleisch du nimmst, bleibt die Art der Zubereitung die Gleiche.

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Dry-Aging (Trockenreifung) ist die traditionellste Art der Fleischreifung. Beim Dry-Aging wird das Fleisch nicht ausgelöst, sondern reift am Knochen. Dabei wird das Fleisch geschmacklich intensiver. Die Fleischstücke hängen bei 85 Prozent Luftfeuchtigkeit bis zu 8 Wochen, in der Regel 3 Wochen, unter kontrollierten Bedingungen in speziellen Reifekammern. Heutzutage hängen vielfach nur noch Ribeye, Strip Loin, Kotelett, T-Bone und Porterhouse in Reifekammern. Die Stücke werden pariert, die ausgetrocknete äußere Schicht rundherum entfernt und können dann wie ein herkömmliches Steak zubereitet werden. Der hohe Zeit- und Lageraufwand bei dieser Art der Reifung und der durch die Trocknung entstehende Gewichtsverlust von ca. 30 % des Eigengewichts machen diese Produkte rund 50 % teurer als herkömmlich gereiftes Rindfleisch. Ob es sich lohnt, muss jeder für sich selber entscheiden.

Zutaten (2 Personen):

Das Rinderkotelett salzen und mit Gewürzöl bestreichen, eventuell vorhandene Fettränder mit einem scharfen Messer mehrfach einschneiden. Auf dem Grill von beiden Seiten ca. 4 Minuten bei direkter starker Hitze grillen. Danach bei indirekter Hitze weitergaren bis zu einer Kerntemperatur von ca. 50° – 54° C  (medium). Das Kotelett vom Grill nehmen und in Alufolie eingewickelt noch ein wenig ruhen lassen, so dass sich der Fleischsaft  im Kotelett gut verteilen kann und kein Fleischsaft beim Anschneiden ausläuft. Vor dem Servieren ein paar Tropfen Würzöl darüber geben, mit Pfeffer aus der Mühle und Murray River Salz bestreuen. Als Beilage gab es Grillgemüse.

Tipp: Idealerweise überwachst du die Kerntemperatur mit einem Grillthermometer .

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4 Kommentare zu “Rinderkotelett Dry-Aged vom Grill

  1. wuuuuuaaa das schaut alles so mega lecker aus und ich würde dir sooo gerne über blogger folgen aber wooo finde ich den buttton
  2. DANKE! Den Button habe ich mal eingefügt. Nur für dich ;-)!
  3. Fehler:
    Porterhouse großer Filetanteil
    T-Bone kleinerer Filetanteil
    • Das stimmt! Da hat der Fehlerteufel zugeschlagen, habe ich korrigiert, vielen Dank für den Hinweis!

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