Chapati - indisches Brot

Chapati – indisches Brot

In Indien werden Chapatis in schweren gusseisernen Pfannen gemacht. Kleine Anekdote am Rande: In Indien war es noch lange üblich, dass die Hausfrauen Getreide ungemahlen kaufen und es in kleinen Läden in der Nachbarschaft alle 2 oder 4 Wochen mahlen lassen. So sind sie sicher, dass sie keine Streckmittel in Ihrem Mehl haben. Sollten wir eventuell bei uns auch machen ;-). Allerdings haben die Inder mittlerweile auch das abgepackte Mehl für sich entdeckt, schade eigentlich.

Normalerweise werden Chapatis bzw. indische Brote aus Weizenvollkornmehl, Wasser und Öl bzw. Ghee gemacht. Dieses Rezept ist eher eine gepimpte Variante davon und ein wenig fluffiger. Sie sind köstlich,  können schnell zubereitet werden oder auf Vorrat eingefroren werden. Chapatis gibt es bei uns häufig zu indischen Gerichten, Salat oder an Abenden, an denen wir verschiedene Dips, Beilagen (z.B. Krebsfleisch in Honig-Senf-Sauce) und andere kleine Schweinereien auf dem Tisch haben. Dazu einen schönen leckeren Wein und schon ist ein schöner Abend mit Freunden vorbereitet.

Und es ist wirklich nicht angebrannt, obwohl die hinteren auf dem Foto ein wenig so aussehen.

Zutaten (6 kleine Brote):

  • 500 g Mehl
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Joghurt 3,5%
  • 2½ EL Zucker
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • ½ Würfel fische Hefe
  • ½ TL Salz
  • Mehl zum Ausrollen und Öl für die Pfanne

Milch kurz erwärmen, bis sie lauwarm ist. Von der Flamme ziehen, Hefe einbröseln, ½ TL Zucker einrühren und umrühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Für ungefähr 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis die Mischung schaumig ist.

Das Mehl in eine große Schüssel geben. Salz, 2 EL Zucker und Backpulver untermischen. Milch-Hefe Masse, 2 EL Pflanzenöl, Joghurt und Ei hinzufügen. Ungefähr 5 Minuten mit der Küchenmaschine durchkneten, bis der Teig schön glatt und geschmeidig ist. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Nach dem Gehen den Teig kurz mit der Hand durchkneten. In 6 gleichgroße Portionen teilen und mit einem Tuch bedecken. Die Teigkugeln nacheinander auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen und runden (ovalen) ca. 15 cm Breiten Fladen ausrollen. In einer heißen Gusspfanne mit ein paar Tropfen Öl die Brote ausbacken. Aber Vorsicht die Brote können sehr leicht anbrennen!. Brote möglichst warm servieren.

Das Brot schmeckt sehr gut zu indischen Gerichten, Dips, Salat, etc. Du kannst das Naan auch gut in andere Geschmacksrichtungen bringen, wenn du z.B. frisch gehackten Knoblauch, frische Petersilie, schwarzem Pfeffer, Koriander, Cumin oder was auch immer du magst hinzugibst. Das Brot eignet sich auch sehr gut, um einen kleinen Vorrat anzulegen, die einzelnen Teigkugeln werden in Frischhaltefolie eingewickelt und in den Gefrierschrank gelegt. Vor Verwendung ungefähr 1-2 Stunden auftauen lassen.

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